Hintergrund

Der Rückzug der bisherigen Veranstalter aus dem Morgenrot geschah schleichend, aber unaufhaltsam. Das Morgenrot entspricht schon lange nicht mehr dem Standard, den viele Skifahrer von einer Unterkunft in den Alpen erwarten. Heutzutage sind ein en suite Bad, Sauna, WLAN und Fernseher auf dem Zimmer für viele im Skiurlaub unverzichtbar. Dazu kommt der hohe Skipasspreis und die weite Anreise. Da das Team im Haus schlafen muss, bleiben nur 37 Gästebetten übrig und selbst voll ausgebucht ist es nicht sinnvoll dafür einen Reisebus zu schicken, der ja am Anfang und Ende der Reisen jeweils eine Leerfahrt hat.

Wechselkursentwicklung des Schweizer Franken. Quelle: yahoo.com

Die Grundkosten sind für die stets überschaubare Teilnehmerzahl sehr hoch. Diese Kosten entstehen überwiegend in Schweizer Franken. In der Grafik ist die Wechselkursentwicklung zum Euro abgebildet. Inkl. der Preiserhöhungen vor Ort ist das eine erhebliche Verteuerung.

Summa summarum stellen Gruppenreisen nach Zermatt immer ein finanzielles Risiko dar und das gilt insbesondere für das Morgenrot.

Der Rückzug der Veranstalter ist also durchaus nachvollziehbar, denn es lässt sich mit diesem Reiseziel in Zermatt einfach kein Geld verdienen.

Wir lieben das Morgenrot und möchten es weiter für unsere Gruppenreisnen nutzen, so lange es uns möglich ist. Unsere Gäste und wir brauchen in Zermatt kein modernes Stahlbetonhotel.

Zermatt im Morgenrot ein Non-Profit-Angebot für alle die Hüttenreisen lieben. Die Reisen werden nicht aus Gewinnstreben sondern der Freude am Haus und Gruppenreisen durchgeführt. Es wäre wünschenswert, wenn sich Kosten und Einnahmen über die Jahre die Waage halten würden.

Im Laufe der Jahre hat das ZiM-Team mehr als 440 Tage im Haus Morgenrot verbracht und sorgt mit viel Erfahrung, persönlichem Engagement und guter Laune, für großartige Gruppenskireisen nach Zermatt. Unsere Profi-Köche zaubern nicht nur in Zermatt legendär leckeres Essen.
Festerln im Morgenrot
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